Herstellung von Pflanzenkohle durch Pyrolyse

Bei der Pyrolyse werden Grünabfälle wie Gartenabfälle, Holzreste etc. verkohlt. Der Kohlenstoff wird dabei langfristig in der Biomasse gespeichert und fungiert so als Kohlenstoffsenke. Gleichzeitig kann die bei der Verkohlung entstehende Wärme z.B. für ein Wärmenetz genutzt werden.
  • Kommunaler und privater Grünschnitt kann für die Herstellung von Pflanzenkohle gesammelt werden. Dafür muss im ersten Schritt eine Bestandsaufnahme (Monitoring) der kommunal verfügbaren Biomasse-Abfälle erfolgen.
  • Die Kommune kann gemeinsam mit dem Abfallbetrieb den Aufbau einer Pyrolyseanlage prüfen, ggf. eignet sich auch eine Anlage auf Landkreisebene.
  • Die Pflanzenkohle kann im Stadtgebiet als Dünger eingesetzt werden, sie eignet sich außerdem zur Speicherung von Wasser und Nährstoffen.